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Jugendtheater von Basel bis Wien zur EURO 2008

©© Dschungel Wien
Im Windschatten der Fußball-Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und in Österreich präsentiert das Kinder- und Jugendtheaterhaus Dschungel Wien gemeinsam mit zehn weiteren Jugendtheatern beider Länder das Projekt "kick on stage".

Dahinter verbirgt sich ein symbolischer und zugleich realer Zug, der 13 Theater-Städte von Basel bis Wien miteinander verbindet. In Basel, Zürich, St. Gallen, Chur, Schaan (Liechtenstein), Bludenz, Innsbruck, Salzburg, Linz, Graz, Villach, St. Pölten und Wien gibt es elf verschiedene Jugendtheater-Projekte zu erleben und zudem eine Reihe von experimentellen Theater-Performances zum Thema Fußball auf Bahnhöfen und im fahrenden Zug.

Der Zug startet (voraussichtlich) am 5. März in Basel und wird die Jugendtheater der zwölf übrigen Städte etappenweise anfahren. Am 27. Juni ist beim Jugendtheaterfestival Schäxpir in Linz ein ausgiebiger Halt geplant, und zwei Tage später, am 29. Juni, wird der Jugendtheaterzug in Wien die Endstation erreichen. Dort gibt es “Penalty” von Karl Wozek im Dschungel zu sehen. Wozek hat zudem die Performance “Tor plus Chor” entwickelt, bei der am Wiener Westbahnhof und eventuell auch in anderen Bahnhöfen entlang der Fußballzug-Strecke das Laufpublikum mittels Partitur und mobilem Fußballtor in einen Chor eingebunden werden soll. Das Kleine Theater in Salzburg steuert “Steh auf, wenn du für Salzburg bis” bei, dieses Ein-Personenstück von Jörg Menke-Peitzmeyer in der Regie von Markus Steinwender thematisiert das Fan-Sein aus Sicht eines Mädchens.

“Ausgangspunkt für dieses Fußballtheaterprojekt war die Hoffnung, die Schweiz und Österreich im Theaterbereich näher miteinander bekanntzumachen”, wie Gallus Vögel, Projektleiter von kick on stage im APA-Gespräch erläuterte. “Außerdem soll versucht werden, neues Publikum aus dem Kreis junger Fußballfans mit aktuellen Phänomenen wie Fanatismus, Nationalismus, Teamgeist, Gruppendynamik unter Jugendlichen oder Fairplay zu gewinnen”.

Finanziell unterstützt wird das Projekt von der EURO-Organisation “Österreich am Ball” die, so Vögel, leider in der Schweiz kein Pendant habe. “Auch bei der UEFA gibt es für Kultur definitiv kein Geld, obwohl die Fußball-Vereinigung nicht nur viel davon hat, sondern auch gleiche Ziele wie Fairplay oder übertriebenen Fan-Fanatismus ebenso an die jungen Leute bringen will, wie die Jugend-Theater”. Vögel und alle anderen an kick on stage beteiligten Jugendtheater hoffen jetzt, dass die beiden Bahngesellschaften, also die ÖBB und die SBB, dieses verbindende Jugendtheaterprojekt unterstützen werden. Dazu gibt es bis jetzt noch keine Entscheidung. Die Gesamtkosten von geschätzten 500.000 Euro für kick on stage werden notdürftig von den einzelnen Theatern getragen, im Detail sind einige der geplanten Projekte aber bei weitem noch nicht ausfinanziert.

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