Jugendliche Selbstmordattentäterinnen in Kamerun gestoppt

Zwei mit Sprengstoffgürteln ausgerüstete Mädchen im Alter von 13 und 15 Jahren sind Behördenangaben zufolge im Norden von Kamerun bei einer Sicherheitskontrolle aufgeflogen und ums Leben gekommen. Das jüngere Mädchen wurde demnach von Sicherheitskräften in der Stadt Mora nahe der nigerianischen Grenze erschossen, das ältere zündete seinen Sprengsatz kurze Zeit später.


Die Jugendlichen seien aufgefallen, als sie sich an einem Kontrollposten einer Sicherheitsprüfung verweigerten, erklärte Midjiyawa Bakary, der Gouverneur der Region. Außer ihnen sei niemand zu Schaden gekommen.

Die Attentäterinnen sollen der aus Nigeria stammenden islamistischen Terrormiliz Boko Haram angehört haben. Die sunnitische Miliz setzt oft Mädchen für Attentate ein, weil sie weniger verdächtig wirken. Die Islamisten terrorisieren den Nordosten Nigerias und die angrenzenden Gebiete der Nachbarländer Kamerun, Niger und Tschad. Sie wollen dort einen sogenannten Gottesstaat errichten.

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