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Josef Raudnicky - 100 und noch immer rüstig.

Josef Raudnicky
Josef Raudnicky

Kennelbach. Josef Raudnicky, Gendarmeriebezirksinspektor im Ruhestand, wurde am 2. November 1909 in Hard geboren. Nach Abschluss der Volksschule, einer Tischlerlehre und der Gesellenzeit trat er dem österreichischen Bundesheer bei. Schon nach ein paar Jahren bewarb er sich um die Aufnahme in die österreichische Bundesgendarmerie. Nach der Grundausbildung wurde er 1936 dem Posten Bürserberg als Alpingendarm zugeteilt. Hier entdeckte er seine große Leidenschaft zu den Bergen, vor allem die Zimba hatte es ihm angetan. Josef lernte die Gefahren in den Bergen kennen, nur allzu oft musste er in seiner Tätigkeit als Alpingendarm, Bergsteiger die in Bergnot gerieten, aus den Felsen holen.

1940 wurde er zur deutschen Wehrmacht einberufen, wo er am 5.Mai 1943 in Nordafrika, nach der Kapitulation, in Gefangenschaft geriet, und diese in Amerika und England verbrachte. Am 15. August 1946 kehrte er wieder zu seinen Eltern nach Hard zurück und trat am 22. Jänner 1947 wieder in den Dienst bei der Gendarmerie ein.

1950 ehelichte er Elisabeth Giesinger. Mit Stolz und sehr viel Freude zogen sie die drei Kinder Gerda, Heinz und Gerhard groß. Sie waren immer für die Enkelkinder Marcel, Joachim, Marie, Julia, Thomas und den Urenkel Patrick da. Sein großer Einsatz galt dem Dienst als Gendarmeriebeamter, den er bis 1975 ausübte. Er war stets um einen guten Kontakt zur Dorfbevölkerung bemüht und so manche Angelegenheiten wurden möglichst unbürokratisch geregelt.

Viele Geschichten aus dieser Zeit gäbe es noch zu erzählen. Ein großer und prägender Einschnitt in seinem Leben war der tragische Unfall seiner geliebten Frau Elisabeth, der sein Leben von einem Tag auf den anderen dramatisch veränderte. Die Gattin war gelähmt und Josef kümmerte sich tagtäglich aufopfernd und liebevoll um sie. Frau Elisabeth verstarb am 4. September 2004. Seit dieser Zeit lebt er als Selbstversorger in Kennelbach, Bregenzerstraße 10, wo ihn seine Familie besonders seine Tochter Gerda tatkräftig unterstützt.

Sein großes Interesse gilt nach wie vor dem Zeitgeschehen und dem Lesen. Die Sehnsucht nach dem Motorradfahren verwirklicht er sich mit 100 Jahren immer noch als Beifahrer. Josef möchte sich bei allen Verwandten, den Nachbarn, der Gemeinde und bei allen Kennelbachern für all die Hilfsbereitschaft und das Entgegenkommen der vergangenen Jahre herzlich bedanken und freut sich, das Geburtstagsfest im Kreise seiner Familie zu feiern.

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