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Jolie: "Maulkorb" für die Medien

Hollywoodstar Angelina Jolie (32) hat sich für ihren Umgang mit der Pressefreiheit scharfe Kritik der US-Medien eingehandelt.  

Bei der Premiere ihres neues Films, in dem es ausgerechnet um die Ermordung eines Journalisten geht, mussten die Reporter im Vorfeld eine Vereinbarung unterschreiben, die ihr Recht auf Fragen und die Verwendung der Antworten einschränkte. Wie die „New York Times“ am Freitag berichtete, weigerten sich die meisten Medien, das Papier gegenzuzeichnen.

In dem Film „A Mighty Heart“ spielt Jolie Mariane Pearl, die Frau des „Wall Street Journal“-Korrespondenten Daniel Pearl, der 2002 in Pakistan von islamistischen Extremisten entführt und hingerichtet wurde. Die Premiere am Mittwoch in New York fand zu Gunsten der in Paris ansässigen Organisation Reporter ohne Grenzen statt, die sich für die Pressefreiheit in aller Welt einsetzt.

Für Jolies Auftritt auf dem roten Teppisch mussten die Journalisten sich verpflichten, keine persönlichen Fragen zu stellen. Zudem sollten die Interviews laut Vertrag nicht in einer Weise genutzt werden, die „abschätzig, erniedrigend oder nachteilig für Frau Jolie“ ist. Der©Anwalt des Stars, Robert Offer, nahm später die Schuld auf sich. Es habe sich um die Vorsichtsmaßnahme eines “übereifrigen“ Anwalts gehandelt, seine Mandantin habe davon nichts gewusst, versicherte er.

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