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"JJ1" noch immer auf freiem Fuß

Nach seiner Rückkehr nach Bayern am Pfingstwochenende ist Braunbär "JJ1" immer noch untergetaucht. Wo er sich zur Zeit genau aufhält, ist unbekannt, wie die Polizei mitteilte.

Das Tier hatte in dem beliebten Urlaubsgebiet rund ums Wettersteingebirge insgesamt sechs Schafe getötet.

Der Bär müsse möglichst schnell gefangen oder notfalls erlegt werden, sagte Roland Eichhorn, Sprecher des bayerischen Umweltministeriums, am Montag in München. Spätestens bis Ende der Woche sollen sich spezielle Bärensuchteams aus Finnland auf die Jagd machen.

Das Tier war vor gut zwei Wochen als erster wilder Bär nach 170 Jahren nach Deutschland gekommen. Zwischenzeitlich kehrte er nach Österreich zurück. In der Nacht zum Sonntag riss „JJ1“ aber erneut drei Schafe auf einer Weide bei Klais im Landkreis Garmisch- Partenkirchen. In der Nacht zum Montag schlug er dann nur vier Kilometer Luftlinie entfernt wieder zu: Am Lautersee bei Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) riss er ebenfalls drei Schafe.

Die Tötung des Bären ist nach wie vor nicht ausgeschlossen, sagte Eichhorn. Wenn der Bär gefasst sei, komme er zuerst in den Wildpark Poing. Dann werde er vielleicht zurück nach Südtirol gebracht, wo der junge Bär ursprünglich herkomme.

Der zwei Meter große Bär hat in wenigen Wochen in Bayern bereits mindestens 17 Schafe gerissen, elf Hühner getötet und einige Bienenstöcke ausgeraubt. Das Tier ist extrem mobil und legt mitunter mehr als 20 Kilometer pro Nacht zurück.

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