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Jemen: Ungezählte Tote nach Gefechten

Bei Kämpfen im Nordwesten des Jemen sind nach Angaben von Stammesführern mindestens 70 Rebellen ums Leben gekommen. Bei Gefechten am Mittwoch und Donnerstag seien zudem Dutzende Regierungssoldaten umgekommen.

Sie starben vor allem, als sie mit Fallschirmen über der bergigen Rebellenregion in der Provinz Saada absprangen, teilte am Freitag einer der Stammesführer mit. Die Soldaten hätten die Positionen inzwischen eingenommen, hieß es.

Bei den Rebellen handle es sich um Anhänger des radikalen schiitischen Predigers Hussein Badruddin al-Huthi. Er war von 1993 bis 1997 Parlamentsabgeordneter. Die jemenitische Bevölkerung ist mehrheitlich sunnitisch. Huthi hatte sich selbst zum „Amir al Muminin“ (Führer der Gläubigen) ausgerufen. Die Regierung wirft ihm vor, bewaffnete Proteste gegen die USA und Israel zu organisieren. Im vergangenen Sommer hatte die Armee in wochenlangen Kämpfen in der Provinz Saada einen Aufstand niedergeschlagen. Hunderte Menschen wurden dabei getötet.

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