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Jemen: Selbstmordanschläge verhindert

Sicherheitskräfte haben am Freitag eine Serie von Selbstmordattentaten auf zwei Einrichtungen der jemenitischen Ölindustrie verhindert.

Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurden alle vier Angreifer getötet. Auch ein Wachmann starb.

Zwei Attentäter hatten am frühen Morgen versucht, in die Safir- Raffinerie in der Provinz Marib, 190 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Sanaa, einzudringen. Nach Polizeiangaben feuerten die Wächter am Tor auf die Eindringlinge. Daraufhin detonierten die in ihren Autos versteckten Sprengsätze noch außerhalb der Raffinerie.

Ungefähr zur gleichen Zeit versuchten zwei weitere Selbstmordattentäter, mit ihren Sprengstoff-Autos in der Provinz Hadramaut in die Öl-Exportstation von Al Dhaba einzudringen. Ein Mitarbeiter der Einrichtung erklärte, in einem Öl-Tank sei ein „kleines Feuer“ ausgebrochen, nachdem der Sprengsatz in einem der beiden Autos explodiert war. Der Brand sei rasch gelöscht worden. Ein Sicherheitsbeamter, der sich den Angreifern in den Weg gestellt hatte, wurde getötet.

Der letzte größere Terroranschlag im Jemen liegt sechs Jahre zurück. Damals hatten El-Kaida-Terroristen nahe der südlichen Hafenstadt Aden das amerikanische Kriegsschiff „USS-Cole“ mit einem Schnellboot angegriffen. 17 Angehörige der US-Marine kamen ums Leben.

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