Höllenqualen: Jedes fünfte Ferkel im Land ohne Betäubung kastriert

Jedes fünfte Ferkel in Vorarlberg leidet Höllenqualen bei der Kastration.
Jedes fünfte Ferkel in Vorarlberg leidet Höllenqualen bei der Kastration. ©VOL.AT/ Hartinger (Themenbild)
Schwarzach - „Dieser Eingriff tut den Tieren höllisch weh“, sagt Vorarlbergs Tierschutzombudsmann Pius Fink.

„Erst wird die Haut am Hodensack geöffnet, der Hoden mit dem Samenstrang vorgelagert und dann abgequetscht“, beschreibt der Tierarzt die Tortur. Und weil das Gesetz den Eingriff bei Ferkeln bis zu einem Alter von sieben Tagen ohne Betäubung erlaubt, findet er in Österreich auch millionenfach statt.

In Vorarlberg hat die Politik längst reagiert. Die Betäubungskosten werden Schweinezüchtern zur Gänze ersetzt. Und dennoch, so Recherchen der VN, wurde im Vorjahr jedes fünfte Ferkel im Land ohne Betäubung kastriert. „Nach den Operationsqualen leiden die Tiere an postoperativen Schmerzen“, beschreibt Fink die unnötigen Schmerzen. Mehr in den aktuellen VN.

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