Jede dritte Raststätte durchgefallen

Beim ADAC-Raststättentest ist jede dritte Anlage mit "mangelhaft" oder "sehr mangelhaft" durchgefallen. Keine einzige von 63 geprüften Raststätten in Europa bekam "sehr gut".

Nur zwölf waren „gut“, wie der Autoclub am Montag in München mitteilte. Die Raststation Mils an der Inntal-Autobahn (A12) und die Raststätte Völkermarkt in Kärnten wurden als für reisende Familien besonders geeignet eingestuft.

Sieger wurde die Raststätte Fläming Ost an der A9 Leipzig-Berlin. Sie überzeugte die Tester mit einer sicheren und gepflegten Anlage, hervorragendem Essen, freundlichem Personal und einem attraktiven Kinderspielplatz. Weit abgeschlagen auf dem letzten Platz des internationalen Tests landete der Autohof Neumünster Süd an der A7 Flensburg-Hamburg. Das Ergebnis der deutschen Autohöfe gebe insgesamt Anlass zur Sorge, sagte ADAC-Vizepräsident Max Stich. Größtes Manko seien unsichere Außenanlagen. Es fehlten Fußwege und gekennzeichnete Überwege. Auch in punkto Familienfreundlichkeit hätten die Autohöfe „verheerend“ abgeschnitten. Bei der Gastronomie und den Sanitäranlagen lagen sie ebenfalls hinten.

Für Familien auf Urlaubsreise befanden die ADAC-Tester neun Rastanlagen in Europa für „sehr gut“ und zwei für „gut“. Beispielhaft seien Gesamttest-Sieger Fläming Ost, die Raststätte Hüttener Berge Ost mit Streichelzoo, Minibagger und Waldgarten, die Tiroler Raststätte Mils mit Abenteuerpark und Schaubauernhof, die Raststätte Heidiland im Schweizer Rheintal und die französische Raststätte Montelimar West mit Kletterfelsen, Fitnessgeräten und Waldlehrpfad. Als sehr familienfreundlich wurden auch die deutschen Raststätten Brohltal West, Bad Camberg West, Greding West und Inntal West gelobt, mit „gut“ schnitten die Kärntner Raststätte Völkermarkt und die Schweizer Raststätte Luzern Neuenkirch Ost ab.

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