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Jasna-Riesentorlauf vom Winde verweht - Nachtrag am Montag

Brem hätte schon eine Entscheidung im RTL-Weltcup herbeiführen können
Brem hätte schon eine Entscheidung im RTL-Weltcup herbeiführen können
Der mit viel Spannung erwartete Damen-Riesentorlauf in Jasna ist am Samstag abgesagt worden. Sturmartiger Wind in der Niederen Tatra hatte zunächst zu einer Verschiebung um eine Stunde sowie zur Verkürzung des ersten Durchgangs geführt. Letztlich war eine Durchführung wegen Sturmböen von bis zu 80 km/h aber unmöglich, einige Lifte wurden abgedreht. Das Rennen wird am Montag nachgeholt.


Die Beginnzeiten wurden mit 10.00 und 13.00 Uhr festgesetzt. In der Slowakei hofft man nach wie vor sehr, beide geplanten Rennen austragen zu können. Allerdings herrschen weiterhin Wettersorgen, auch für den Slalom am Sonntag.

“Es wird schwierig, denn der Wind wird auch am Vormittag noch stark sein”, sagte FIS-Renndirektor Atle Skaardal. “Der Slalom-Start liegt aber tiefer als der im Riesentorlauf und wir haben auch keine Flaggen auf den Toren. Das sollte helfen”, erklärte Skaardal.

Sollte es wieder Probleme geben, könne man mit den Startzeiten auch nach hinten gehen, sagte der Ex-Rennläufer aus Norwegen. “Im Prinzip können wir im schlimmsten Fall so lange fahren wie es Tageslicht gibt. Ich denke aber, dass viertel- oder halb vier die späteste Möglichkeit wäre.”

Am Sonntag herrscht im slowakischen Ski-Resort klare Priorität für den Slalom, bei dem auf dem “Chopok” ein rekordverdächtiger Zuschaueransturm erwartet wird. Aber auch diesbezüglich gibt es Wettersorgen. Der Wind soll zwar schwächer werden, dafür bedrohen Neuschnee und Regen den vorletzten Saisonslalom.

Eva-Maria Brem hätte im Riesentorlauf bereits eine Kugel-Entscheidung zu ihren Gunsten herbeiführen können. Aber auch die Tirolerin nahm die Absage gelassen hin. “Ich weiß ja dank der Trainer schon seit Tagen, dass es heute viel Wind geben wird”, gab sie sich wenig überrascht. “Es war in der Tat einfach nicht möglich. Es ist schade, denn die Piste war super. Es war wirklich nur der Wind”, sagte die 27-Jährige.

Ihre 32 Punkte Vorsprung auf die Deutsche Viktoria Rebensburg zum letzten Riesentorlauf beim Finale in St. Moritz mitzunehmen, ist für Brem nur die zweitbeste Option. Die Österreicherin hofft sehr, dass der Reservetag am Montag für einen Nachtrag des Rennens genutzt wird.

“Ich will das Rennen fahren, denn ich bin in Form”, erklärte Brem. Auch den Slalom am Sonntag wird sie trotz der eventuellen Riesentorlauf-Verschiebung auf Montag plangemäß in Angriff nehmen. “Ich bin ja zum Skifahren da und nicht, um im Hotel rumzuliegen.”

Michaela Kirchgasser verstand die Absage ebenfalls. “Die Tore sind zeitweise am Boden gelegen. Aber gerade nach vorne. Deshalb wäre heute die Devise gewesen, sich wegen des Rückenwindes und der Angriffsfläche groß zu machen und nicht in die Hocke zu gehen”, scherzte Österreichs aktuell zweitbeste Riesentorläuferin. “Piste und Lauf wären super gewesen. Aber es war einfach nicht fair”, ergänzte die Salzburgerin. “Außerdem ging der Lift nicht mehr.”

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