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Japanische Forscher züchten durchsichtige Goldfische

Japanische Wissenschafter haben durchsichtige Goldfische gezüchtet, deren pulsierendes Herz und andere Organe durch Haut und Schuppen durchscheinen. Die transparenten Tiere sollen Sektionen vor allem im Schulunterricht künftig überflüssig machen.
Da die Schuppen und die Haut der Goldfische keine Pigmente haben, brauche man die Tiere nicht mehr aufzuschneiden, um die Organe zu beobachten, erklärte Yutaka Tamaru von der Mie-Universität am Dienstag. Auch das winzige Gehirn der Tiere sei über ihren schwarzen Augen klar zu erkennen.

Um die durchsichtigen Fische zu züchten, kreuzten die Forscher mutierte Goldfische mit blasser Haut. Schätzungen zufolge können die Tiere bis zu 25 Zentimeter lang und rund 20 Jahre alt werden. Damit könnten sie eine lange Karriere als Studienobjekt an Schulen haben.

Eine andere Forschergruppe von der Universität von Hiroshima kündigte unterdessen an, im kommenden Jahr transparente Frösche zur Marktreife zu bringen. Die 2007 erstmals gezüchteten Tiere sollen ebenfalls in Laboren und an Schulen zu Studienzwecken dienen sowie als Haustiere verkauft werden. Sie sollen pro Stück umgerechnet etwa 76 Euro kosten.

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