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Japan will Mutter einer sechsjährigen Tochter ins All schicken

Die japanische Astronautin Naoko Yamazaki wird als zweite Frau ihres Landes ins All fliegen. Die 37-jährige Mutter einer sechsjährigen Tochter soll im Februar 2010 an Bord der US-Raumfähre Atlantis zur Internationalen Raumstation ISS fliegen.

Dies teilte die japanische Raumfahrtagentur am Dienstag mit. Die Atlantis wird die ISS während der zweiwöchigen Mission mit Nachschub versorgen. Yamazaki soll den Angaben zufolge den Roboterarm des Shuttles bedienen.

“Ich bin geehrt, an der Fertigstellung der ISS mitzuwirken”, sagte Yamazaki auf einer Pressekonferenz. “Ich wünsche mir, dass die Mission ein Erfolg wird.” Sie hoffe auch, später einen längeren Zeitraum an Bord der ISS zu verbringen. “Und wenn Japan Kurs auf den Mond nimmt, möchte ich auch gern dabei sein”, sagte die ambitionierte Astronautin. Japan hat das Ziel, bis zum Jahr 2020 eine eigene Mondmission starten.

Yamazaki sagte, sie habe Astronautin werden wollen, nachdem sie 1986 als Teenager die Challenger-Katastrophe im Fernsehen verfolgt habe. Die Raumfähre “Challenger” war 73 Sekunden nach dem Start vom Kennedy Space Center explodiert, sieben Astronauten kamen ums Leben. “Ich habe damals mehr über den Weltraum lernen wollen”, sagte Yamazaki.

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