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Japan-Debut für Huber Tricot

Götzis, Hard - Über den Markteintritt im extrem anspruchsvollen Japan, und das gleich mit einem Großauftrag, freut man sich beim Traditionstextiler Huber Tricot.

Wie Holding-Vorstand Dr. Erhard Grossnigg und Ing. Helmut Schrenk, Geschäftsführer der Huber Tricot und der neu zur Huber AG gehörenden Tochter Lupus in Hard, heute bestätigten, konnte mit einem renommierten japanischen Stoffhändler ein – vorerst bis 2009 fixiertes – Kontraktgeschäft abgeschlossen werden.

„Dieser Großauftrag bedeutet im heurigen Rumpfjahr noch ca. 200.000 Euro, gegen Ende der Laufzeit bis zu 1 Mill. Euro zusätzlichen Umsatz pro Jahr, erzielt sowohl mit Erzeugnissen von Huber Tricot in Mäder als auch von Lupus in Hard. Huber Tricot wird hochwertigste Baumwoll- bzw. Wolle/Seide-Mischungen für Lingerie-Konfektionen fertigen, während die von Lupus gelieferten Viscose-Mischungen zu Oberbekleidung verarbeitet werden.“ Diese Präzisierung lieferte GF Schrenk auf Nachfrage.

Der prominente japanische Stoffhändler, dessen Namen Grossnigg und Schrenk aus Gründen des Wettbewerbsvorteiles nicht nennen wollten, war erst letzte Woche in Vorarlberg, um den Deal perfekt zu machen. Die den Gästen auf der Alpe Rotenbach kredenzten „Käsknöpfle“ – Japaner meiden üblicherweise Milch- und Käseprodukte – haben offenbar derart gemundet, dass es mit der ersten Stofflieferung fast nicht schnell genug gehen konnte. Sie ging ebenfalls noch vorige Woche weg, nachdem Huber Tricot schon seit Neujahr für diesen Kunden am Tüfteln und Fertigen gewesen war. Und welches sind die Kriterien, über die man sich den Zuschlag der als äußerst anspruchsvoll bekannten Japaner holt oder aber verpasst? Schrenk: „Über Lieferperformance und Topqualität redet man nicht, die sind Grundvoraussetzung. Aber auch höchste Farbechtheit, ein ganzes Bündel technischer Leistungsmerkmale sowie das nachweisliche ,made in Ausria’ sind Dinge, auf die diese Kunden Wert legen, nachdem sie alles auf Herz und Nieren geprüft und ihren Lieferpartner auch von innen kennen gelernt haben.“ Dafür sei der erzielbare Deckungsbeitrag bei diesem Geschäft „sehr ordentlich“, und auch die Transportkosten übernimmt – ebenfalls atypisch – der japanische Abnehmer.

Auch das Zusammenspiel von Huber und Lupus entwickelt sich Schrenk zufolge bestens. In Hard wird soeben auch kräftig investiert: In eine neue Rauhmaschine für die Kettwirkwaren-Produktion, die man sich 60.000 Euro kosten ließ, sowie in eine neue Prozesssteuerung für die Färberei in Hard, im wesentlichen eine Software für 100.000 Euro, mit der die Prozess-Sicherheit signifikant erhöht wird.

Huber Holding
Umsatz 2006: 97 Mill. Euro
Beschäftigte: 935, davon 335 in Vorarlberg
Lehrlinge: 6
Investitionen: 4,5 Mill. Euro

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