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Jansrud vor Mayer Schnellster im Wengen-Training

Jansrud beim Sprung über den Hundschopf
Jansrud beim Sprung über den Hundschopf
Kjetil Jansrud macht keine Anzeichen, im Kampf um den Gesamt-Weltcup mit Marcel Hirscher locker zu lassen. Der Norweger stellte am Donnerstag im zweiten und letzten Training für die Wengen-Abfahrt die Bestzeit auf. Jansrud war auf der wegen Windes verkürzten Lauberhorn-Strecke in 1:49,07 Minuten der Schnellste. Aber auch die ÖSV-Herren präsentierten sich bei der Generalprobe stark.

Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer ließ seiner Dienstag-Bestzeit am Donnerstag Platz zwei folgen. Die Hoffnungen der Schweizer Hausherren sind durch Rang drei von Carlo Janka gewachsen. Der Salzburger Georg Streitberger als Vierter und der Kärntner Max Franz als Sechster rundeten das starke ÖSV-Ergebnis ab.

Der Salzburger Mitfavorit Hannes Reichelt ließ das Training wegen einer Verkühlung aus. Die 85. Lauberhorn-Rennen werden am Freitag mit der Alpinen Kombination eröffnet, am Samstag folgt der Slalom, am Sonntag die Abfahrt.

“Natürlich bin ich mit dieser Fahrt zufrieden. Aber Mayer war im unteren Teil noch ein bisschen schneller als ich”, meinte Jansrud, der die Favoritenrolle für Sonntag an den Olympiasieger weitergeben wollte. Jansruds Stärke in der Kombi sei aktuell schwer einzuschätzen.

“In der Abfahrt bin ich stark, das weiß ich. Aber ich hab keine Ahnung, wie es im Slalom läuft. Vielleicht geht’s, vielleicht geht’s nicht”, sagte Jansrud, der für den ersten norwegischen Wengen-Sieg seit 2003 sorgen möchte. Damals hatte Kjetil Andre Aamodt die Kombi für sich entschieden. Im Gesamt-Weltcup hat Jansrud aktuell 212 Punkte Rückstand auf Titelverteidiger Hirscher.

Mayer hatte das Lauberhorn auch im zweiten Training gut im Griff. “Es war eine ganz gute Fahrt. Bis zur Minschkante hatte ich ein paar Fehler, danach hat fast alles geklappt”, meinte der 24-Jährige. Dass die Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg der ÖSV-Abfahrer vor allem auf seinen Schultern ruhen, bereitet Mayer kein Kopfzerbrechen.

“Druck hat doch jeder Sportler. Unsere Formkurven zeigen deutlich nach oben. Ich persönlich komme immer besser ins Fahren und will das jetzt bei den Klassikern in den Rennen umsetzen”, meinte Mayer vor den Saisonhöhepunkten in Wengen, Kitzbühel und Vail/Beaver Creek (WM) gelassen.

Ein selbst für ihn überraschender Schritt vorwärts ist Streitberger gelungen. “Das war die erste Fahrt in dieser Saison, mit der ich zufrieden sein kann. Ich habe extrem viel probiert in den vergangenen Wochen, was normalerweise nie gut ist. Aber scheinbar hab ich dabei etwas Wichtiges gefunden”, meinte Streitberger erfreut.

“Wenn du Vertrauen ins Material und in die Abstimmung hast, dann funktioniert es auch skitechnisch besser. Das ist wie eine Kettenreaktion”, so Streitberger. Auch Franz fühlt sich bereit für Sonntag. Der Kärntner hat sich am Donnerstag besonders auf die Schlüsselstellen Brüggli-S und Ziel-S konzentriert. “Ich hab beides gut erwischt, auf dieser Fahrt kann ich aufbauen”, erklärte Franz.

In Wengen muss am Freitag übrigens mit Sturmböen von bis zu 130 km/h gerechnet werden. Für die Kombinations-Abfahrt stehen daher zwei Reservestarts in den Bereichen Minschkante sowie Wasserstation bereit. Sollte der Start bis zur Wasserstation hinunterverlegt werden müssen, wäre die erwartete Laufzeit der Abfahrt nur rund 70 Sekunden. Die Startzeit für die auf Sonntag verlegte Abfahrt in Wengen wurde mit 13.00 Uhr fixiert.

(APA)

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