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Jahrzehntelanges Ehrenamt - Adolf Fetz war 35 Jahre Kapellmeister von Schwarzenberg

Adolf Fetz liebt die Geselligkeit
Adolf Fetz liebt die Geselligkeit ©Annemarie Kaufmann
Schwarzenberg. Adolf Fetz sitzt mutterseelenallein im Probelokal des Musikvereins und spielt auf seinem Bariton. Und das täglich. Nicht nur vor Konzerten oder Ausrückungen. Die Musik ist sein Leben.

Er ist einer, der das Vereinsleben in Schwarzenberg auf ganz besondere Weise prägte. Auf den Alpen „Schadona“ und „Korb“ hat er sich neben dem Kühehüten selbst das Trompetenspiel beigebracht. „Mein Vater war Bassist und konnte mich schon früh für die Musik begeistern“, erinnert sich Fetz an seine Kinderzeit. Mit einer vom Göte geschenkten uralten „Knopforgel“ (Steirische Harmonika) wurde gleichfalls Musik gemacht. „An der Lehrerbildungsanstalt in Feldkirch hatten wir eine eigene Kapelle“, erzählt der ehemalige Volksschuldirektor von Schwarzenberg. 1961 trat er dem Musikverein bei, 1964 wurde er als Kapellmeister gewählt. Dieses Amt sollte ihn nicht mehr so schnell loslassen. Bis 1999 führte er den Taktstock und konnte sich mit seiner Truppe an zahlreichen Erfolgen freuen. „Natürlich kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz“, schmunzelt Adolf Fetz, „nach Ausrückungen oder Proben war ich meistens nicht der erste der nach Hause ging“. Bevor die Musikschule im Bregenzerwald Fuß fasste, bildete Fetz in 20 Jahren an die 100 Jungmusikanten auf Blasinstrumenten aus. Dazu kamen pro Jahr etwa 120 Termine – inklusive Proben – mit dem Musikverein. Der größte Erfolg war eine Auszeichnung in der „Kunststufe“ bei einem Bezirksmusikfest in Schoppernau.

Heute spielt der begeisterte Musikant beim Musikverein den „Bariton“. Auch den „Wäldermusikanten“ – einer bekannten Blasmusikkapelle, gehört er seit fünf Jahren an. Für seine langjährige Kapellmeistertätigkeit beim MV Schwarzenberg wurde Adolf Fetz seitens des Vorarlberger Blamuikverbandes mit „Gold und Silber“ geehrt.  Worüber er zwar nicht sprechen möchte, aber an dieser Stelle dennoch erwähnt gehört, ist, dass er für seine jahrzehntelange Arbeit nie ein Honorar angenommen hat. „Das war mir das Ehrenamt wert“, so Adolf Fetz abschließend.

 

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