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Jahrelange Haftstrafen für polnische Einbrecherbande

Das Urteil des Erstangeklagten ist noch nicht rechtskräftig.
Das Urteil des Erstangeklagten ist noch nicht rechtskräftig. ©VOL.AT/Eckert
Feldkirch - Für Senat steht fest, dass das Quartett im Rahmen einer kriminellen Vereinigung tätig war.

Von Christiane Eckert

2018 bis 2019 tourten die Polen durch Österreich – am Ende der mehrfachen Österreichbesuche: Beute im Wert von über 450.000 Euro. In Lustenau stahl man 15 E-Bikes, im Oberland weitere Räder im Wert von 19.000 Euro. In Tulln an der Donau stahlen die Ganoven 32 Kompletträder für Pkws. Als man die Diebe verhaftete, zeigten diese sich nur wenig kooperativ. Erst als die Beweise erdrückend waren, rückten sie langsam mit der Wahrheit heraus.

Ein Zeuge tot

Einer der Männer, der ebenfalls in die krummen Touren involviert war, hat sich in einer Justizanstalt im Osten Österreichs das Leben genommen. In einer seiner Aussagen, in denen er Mittäter belastete, äußerte er Angst vor Vergeltung. Die wahren Hintergründe sind jedoch nicht bekannt. Der Schöffensenat sprach die Männer wegen gewerbsmäßigen, schweren Einbruchsdiebstahls im Rahmen einer kriminellen Vereinigung schuldig. Die Strafen: drei Jahre für den Erstangeklagten, zwei Jahre für den zweiten. 18 Monate für die anderen zwei Täter. Das Urteil des Erstangeklagten ist noch nicht rechtskräftig.

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