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Jagdunfall - 78-Jähriger traf statt Marder Kollegen

Statt eines flüchtenden Marders hat ein 78-jähriger Jäger in Oberösterreich seinen Kollegen getroffen. Der 50-Jährige erlitt durch den Schuss aus einer Schrotflinte leichte Verletzungen an beiden Oberschenkeln und musste ins Spital eingeliefert werden.

Das gab die Sicherheitsdirektion am Freitag in einer Presseaussendung bekannt.

Beide Männer nahmen am Donnerstagnachmittag an einer Jagd in Schönau im Mühlkreis (Bezirk Freistadt) teil. Der 78-Jährige bewachte einen Holzstoß, unter dem ein Marder vermutet wurde. Als das Tier hervorkam, schoss ihm der Pensionist nach. Der verletzte Marder konnte in einen Jungwald fliehen.

Der Pensionist schoss aus einer Entfernung von etwa 17 bis 18 Metern noch einmal auf das Tier, traf aber stattdessen seinen 50-jährige Kollegen, der zwischen den Bäumen Stellung bezogen hatte. Zwei Schrotkörner verletzten den Mann an den Beinen.

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