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Jackos Beisetzung am Geburtstag

Popstar Michael Jackson soll nach Angaben seines Vaters Joe Jackson an seinem Geburts­tag am 29. August beigesetzt werden.
Trauerfeier für Jackson I
Trauerfeier für Jackson II

An diesem Tag wäre der “King of Pop” 51 Jahre alt geworden. Die “New York Daily News” berichtete am Montag unter Berufung auf den Sprecher des Vaters, dass sich die Familie nach ihrer monatelangen Diskussion auf dieses Datum für die Beerdigung geeinigt habe. Inzwischen ist in der Familie Jackson offenbar Zwist wegen des für 26. September geplanten Tribute-Konzertes in Wien entbrannt.

MichaelJacksons Bruder Jermaine, der die Idee zu dem Tribute hatte und die Stars organisieren will, habe seine Geschwister nicht informiert, heißt es in einem Bericht der Website tmz.com, wie die Tageszeitung “Österreich” heute, Montag, berichtet. Jermaine Jackson hatte unter anderem einen Auftritt seiner Geschwister angekündigt, mit denen und MichaelJackson er gemeinsam die “Jackson Five” gebildet hatte. Diese seien laut tmz.com nun verärgert, dass Jermaine ihren Namen gebraucht hätte, um Tickets zu verkaufen. Tito habe sogar behauptet, nie eingeladen worden zu sein. Die Familie sei besorgt, dass das Konzert nun in Gefahr sein könnte.

Beim Wiener Veranstalter, der World Awards Media Gmbh, habe man von den Querelen auch nur aus den Medien erfahren, die Absage des Konzerts stehe jedoch keinesfalls im Raum, wie eine Sprecherin zur APA sagte. Der Kartenverkauf beginnt in drei Tagen, die ersten Namen von Stars, die in Schönbrunn auftreten sollen, werden etwa in einer Woche bekanntgegeben

MichaelJacksons Leichnam wird US-Medien zufolge auf dem Forest Lawn Friedhof in Hollywood Hills in einem Tiefkühlraum aufbewahrt. Der Popstar soll möglicherweise in einem namenlosen Grab auf dem Prominentenfriedhof seine letzte Ruhe finden. Vater Joe und Mutter Katherine sowie die Geschwister befürchten, dass Fans das Grab schänden oder die Ruhe in der parkartigen Anlage stören könnten.

Der Sänger war am 25. Juni im Alter von 50 Jahren überraschend an Herzversagen gestorben. Auslöser war vermutlich das Narkosemittel Propofol, das der Popstar sich wegen seiner Schlafstörungen spritzen ließ. Sein Privatarzt Conrad Murray steht im Verdacht, dem Sänger das gefährliche Mittel verabreicht und ihn dann alleingelassen zu haben. Gegen den Mediziner wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt.

Der Entertainmentdienst TMZ.com berichtete am Montag, dass Murray zwei Angestellte in seiner Praxis am Morgen von Jacksons Todestag telefonisch aufgefordert hatte, umgehend mehrere Kartons und andere Gegenstände aus seinem Lagerraum zu entfernen. Eine der beiden Frauen, LaQuisha Middleton, berichtete ihrem Onkel später, dass einer der Kartons voll benutzter Injektionsnadeln war.

Der Onkel, Joseph Middleton, verriet TMZ.com, dass Murray seine Nichte bereits am frühen Morgen alarmiert hatte, etwa fünf Stunden vor dem offiziellen Tod des Popstars. Der Internetdienst schrieb weiter, die Polizei gehe davon aus, dass Murray Vorräte von Propofol für Jackson an verschiedenen Stellen gelagert hatte. Der Sänger habe mehrere Dosen des Narkosemittels gebraucht, um eine Nacht durchschlafen zu können.

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