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Jacko wurde bespitzelt

Zwei Inhaber von US-Flugzeugunternehmen haben gestanden, Wanzen und versteckte Kameras in einem Charterflugzeug des US-Popstars Michael Jackson angebracht zu haben.

Wie das zuständige Gericht in Los Angeles am Dienstag mitteilte, gaben der Besitzer der kalifornischen Chartergesellschaft XtraJet, Jeffrey Borer, und der Eigentümer einer Wartungsfirma, Arvel Jett Reeves, zu, dass sie die Aufnahmen an verschiedene Medien verkaufen wollten.

Reeves ist außerdem angeklagt, einen Zeugen zu einer Falschaussage vor Beamten der US-Bundespolizei FBI gezwungen zu haben. Demnach sollte dieser aussagen, die Kameras in dem Flugzeug seien wegen Alkoholdiebstahls angebracht worden.

Die Anklageschrift bezieht sich auf einen Flug Jacksons und seines damaligen Anwalts Mark Geragos im November 2003 von Las Vegas in die kalifornische Stadt Santa Barbara. Dort stellte sich der wegen mehrfachen Kindesmissbrauchs mit Haftbefehl gesuchte Popstar der Polizei. Der anschließende Prozess war ein weltweites Medienspektakel. Jackson, dem der Missbrauch eines 13-jährigen Buben vorgeworfen wurde, wurde im Juni 2005 von allen Anklagepunkten freigesprochen.

XtraJet verlangte für die Aufnahmen laut Jacksons Anwälten bis zu jeweils 1,5 Millionen Dollar. Nur mit einer Gerichtsanordnung konnte der Verkauf verhindert werden. Nach Angaben eines Anwalts des Charterunternehmens händigte XtraJet die Videoaufnahme an das FBI aus, nachdem ein Mitarbeiter das Band an Bord gefunden hatte.

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