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"Ja zum Schutz des Lebens"

Bregenz - "Ja zum Schutz des Lebens" lautet das Motto einer Enquete des Vorarlberger Landtages, die am Freitag ab 14.00 Uhr im Montfortsaal des Landhauses in Bregenz stattfindet.

“Wir möchten zu fachlich fundierten Grundlagen kommen, um Maßnahmen setzen zu können, die Frauen und ihren Partnern ein Ja zum Kind ermöglichen. Ziel ist es, die hohe Zahl an Schwangerschaftsabbrüchen reduzieren”, sagt Landtagspräsidentin Bernadette Mennel. Auf www.vorarlberg.at/landtag wird die Enquete live im Internet übertragen.

Schätzungen gehen davon aus, dass in Österreich 78.000 geborenen Kindern zwischen 30.000 bis 40.000 Schwangerschaftsabbrüche gegenüber stehen. Das heißt, dass in Österreich zumindest jedes dritte Kind nicht geboren wird. In Vorarlberg gab es im vergangenen Jahr ca. 400 Schwangerschaftsabbrüche. Die Enquete “Ja zum Schutz des Lebens” des Vorarlberger Landtages will der Frage nachgehen, wie die Rahmenbedingungen gestaltet sein müssen, damit Frauen und ihre Partner Ja zum Leben ihres Kindes sagen.

Günter Danhel, Direktor des Instituts für Ehe und Familie, Wien, wird ein “Plädoyer für eine bevölkerungsbewusste Familienpolitik” halten. Peter Schwärzler von der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am Landeskrankenhaus Feldkirch, referiert zum Thema “Schwangerschaftskonflikt – ein scheußliches Problem”. Linda Motazed, praktische Ärztin aus Bregenz, wird ein Statement zum Thema “Entwicklungen und Herausforderungen in der Familienberatungsstelle” abgeben und Ursula Kulhay-Luhan von der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik in Feldkirch, vermittelt ihren Erfahrungsbericht über “Sexualerziehung in der Schule”.

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