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Ja zu New Deal für Gleichberechtigung?

©dpa
Frage des Tages von VN und VOL.AT: Der Österreichische Frauenring fordert einen „New Deal für Gleichberechtigung“. Soll die Regierung diesem Appell folgen?

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Der Österreichische Frauenring – Dachorganisation österreichischer Frauenorganisationen – fordert einen “New Deal für Gleichberechtigung”. Seit dem Amtsantritt des neuen Bundeskanzlers werde viel über den “New Deal” gesprochen, die Vorsitzende Sonja Ablinger erwartet sich von Christian Kern (SPÖ) aber auch Ansagen in diese Richtung.

“Wenn der Bundeskanzler von New Deal spricht, muss man ihn daran erinnern, dass ein New Deal für Frauen dringend nötig wäre”, fordert Ablinger im Gespräch mit der APA. Sie verwies etwa darauf, dass die Arbeitslosigkeit bei Frauen zuletzt (Juni 2016) “auffallend stärker” stieg. Bei den Ausländerinnen gab es ein Plus von 6,7 Prozent, während es bei den Ausländern plus 0,2 Prozent waren. Einen Unterschied gibt es auch bei den Langzeitarbeitslosen zu verzeichnen, bei Frauen wurde ein Plus von 14,4 Prozent ausgewiesen, bei Männern betrug das Plus 7,2 Prozent.

Die Frauenring-Vorsitzende stellte zudem fest, dass Teilzeit für Frauen ein “Normalarbeitsverhältnis” ist. Dies spiegle sich auch in der ungleichen Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern wider.

Vor rund 25 Jahren wurde das Gleichbehandlungspaket beschlossen und nun brauche es ein “Revival” davon, so Ablinger. Sie pochte daher unter anderem auf Verbesserungen im Unterhaltsvorschussgesetz und auf Verschärfungen bei der Einkommenstransparenz. So sollte etwa die Verpflichtung, Einkommensberichte zu erstellen, auch für kleinere Firmen mit weniger als 150 Mitarbeitern bestehen. 2014 umfasste die Verpflichtung 3.140 Betriebe mit rund 1,3 Mio. Beschäftigten. 2,3 Mio. Beschäftigte werden somit gar nicht erfasst. Kritik übte sie erneut daran, dass bei Säumigkeit keine Sanktionen drohen und die Kriterien im Bericht sehr vage sind.

Ergebnis der letzten Frage des Tages

Die Altersgrenzen für Pflegeeltern sind derzeit Ländersache. Sollte dies bundesweit vereinheitlicht werden?

Ja: 64,96 Prozent
Nein: 35,04 Prozent

234 Teilnehmer

(APA/Red.)

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