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IWF warnt vor steigenden Lebensmittelpreisen

IWF-Chef Strauss-Kahn betrachtet den weltweiten Anstieg der Lebensmittelpreise als ebenso großes Problem für die Weltwirtschaft wie die globale Finanzkrise.

“Es gibt heute nicht nur eine reine Wachstumskrise, sondern eine mindestens ebenso wichtige Krise entwickelt sich gerade durch das Anziehen der Inflation sowie der Preise von Rohstoffen und besonders Lebensmitteln.”

“In einer Anzahl von Ländern, namentlich in Afrika, wird dies zu wirtschaftlichen Turbulenzen führen, aber auch zu beträchtlichem individuellen Leid, weil es eine der Ernährungsgrundlagen destabilisieren wird”, sagte der Präsident des Internationalen Währungsfonds (IWF) dem französischen Fernsehsender France 24. Neben Missernten in Folge von Dürren und Überschwemmungen werden auch die hohen Ölpreise und der schwache Dollar für den seit drei Jahren zu beobachtenden Anstieg der Nahrungsmittelpreise verantwortlich gemacht. Hinzu kommen wachsende Importe nach China und Indien sowie der Boom des Bio-Sprits, der zur Verringerung von Anbauflächen für Lebensmittel geführt hat.

Die Verdoppelung der Preise in den vergangenen drei Jahren könnte nach Schätzungen der Weltbank 100 Mio. Menschen in den Entwicklungsländern in noch größere Armut treiben. Die weltweite Armut könnte dabei um drei bis fünf Prozent zunehmen. Das seien aber nur erste Schätzungen, sagte Weltbankdirektor Marcelo Giugale.

Ex-BAWAG-Chef und Wirtschaftswissenschafter Ewald Nowotny warnt angesichts der aktuellen Finanzkrise vor überzogenen Erwartungen an den IWF und die Weltbank. Mit ihrem Gründungsauftrag, die Weltwirtschaft stabil zu halten, seien beide Institutionen zwar geeignet, die aktuellen Probleme – Finanzkrise, hohe Lebensmittelpreise – anzupacken. Wunder dürfe man sich aber nicht erwarten, meint Nowotny.

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