Italienische Seite des Matterhorns gesperrt

Die italienische Seite des Matterhorns ist wegen Felssturzgefahr gesperrt. Die Massnahme wurde von den Behörden der Region Aostatal nach mehreren derartigen Vorkommnissen getroffen.

Das Risiko wird auf die derzeit herrschenden hohen Temperaturen zurückgeführt. „Wir prüfen die Situation. Wenn die grosse Hitze anhält, muss der Zugang zum Gipfel gesperrt bleiben“, sagte der Experte Herve Barnasse nach Angaben italienischer Medien. Geologen warnen: Das 4476 Meter hohe Matterhorn „zerbrösle“.

In der Nacht auf Mittwoch musste die Bergrettung 25©Alpinisten ins Tal bringen, die in einer Hütte auf einer Höhe von 3800 Metern festsassen. In dem Gebiet waren einige Felsstürze gemeldet worden, die jedoch keine Schäden verursachten.

In den italienischen Alpen ist es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Felsstürzen gekommen. Im Juli 2004 brach beispielsweise die 80 Meter hohe Felsnase an der Nordwand des Zwölferkofels in den Dolomiten ab, im selben Monat eine etwa 50 Meter hohe Formation, die zu den „Fünf Türmen“ gehörte.

In der Schweiz machte in den letzten vor allem der Eiger wegen Felsabbrüchen von sich reden. Folgen hatte ein Felssturz bei Gurtnellen im Kanton Uri: Zwei Personen kamen ums Leben, die Felsnase wurde später gesprengt. Die Autobahn A2 und die Kantonsstrasse wurden für mehrere Tage gesperrt.

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