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Italiener: Macho-Klischee adé

Wissenschafter haben das Bild vom typisch italienischen Super-Macho als Mythos entlarvt. Italienische Männer erfüllten viel weniger Macho-Stereotypen als etwa ihre amerikanischen Geschlechtsgenossen.

Zudem seien sie weniger sexistisch und homophob als weithin vermutet wird, heißt es in einer Studie der US-Universität Missouri, die in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift „Psychology of Men and Masculinity“ veröffentlicht wurde. Für die Studie wurden die teilnehmenden Männer anhand elf „typisch männlicher Eigenschaften“ untersucht, unter ihnen Risikobereitschaft, Playboy-Gehabe, Flirtverhalten, Aggression, Gefühlskontrolle und Verachtung für Schwule.

Neun dieser Kategorien waren bei den US-Männern stärker ausgeprägt als bei den Italienern. Nur in einer einzigen Kategorie lagen die Italiener deutlich vor den Amerikanern: im Playboy-Gehabe. In diesem Punkt stimme das Vorurteil, dass italienische Männer gerne flirten und generell um die Aufmerksamkeit von Frauen buhlen. Interessant fanden die Experten allerdings, dass Italiener weniger daran interessiert sind, Macht über Frauen auszuüben.

Dies liege möglicherweise „an der traditionellen Machtstellung von Frauen in der italienischen Familie“, vermutete Professor Glenn Good, der die Studie leitete. Auch die Tatsache, dass italienische Männer weniger Verachtung für Schwule übrig haben als die Amerikaner, sei überraschend. Dies liegt laut Good möglicherweise daran, dass die Homo-Szene in Italien weniger sichtbar ist und deswegen „weniger bedrohlich“ wirkt.

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