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Italien wegen Kurz-Aussagen irritiert

Staatssekretär Gozi: "Mühsam, auf jede x-te Kehrtwende reagieren zu müssen".
Staatssekretär Gozi: "Mühsam, auf jede x-te Kehrtwende reagieren zu müssen". ©AP
Die italienische Regierung hat sich über die jüngsten Äußerungen von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) beim EU-Außenministerrat am Montag in Brüssel irritiert gezeigt. "Es wäre mühsam für uns, jede Woche auf die x-te Kehrtwende reagieren zu müssen", erklärte der Staatssekretär für Europa-Fragen, Sandro Gozi, am Montagabend laut Medienangaben.

Kurz hatte am Montag Italien erneut vor einem “Weiterwinken” von Flüchtlingen Richtung Norden gewarnt hat. Notfalls, so der ÖVP-Chef nach dem gestrigen Treffen, “werden wir die Brenner-Grenze schützen”.

Italien: Lage am Brenner ist entspannt

Die Lage am Brenner sei entspannt, versicherte Gozi. “Die Brenner-Frage ist bereits vor einigen Tagen bei einem fruchtbaren telefonischen Gespräch zwischen dem österreichischen Bundeskanzler Christian Kern und Italiens Premier Paolo Gentiloni gelöst worden. Dabei hat Kern hervorgehoben, dass Österreichs Kooperation mit Italien wirklich gut ist und die Aussicht, dass Panzer an den Brenner entsendet werden könnten, als Missverständnis bezeichnet”, betonte der italienische Staatssekretär.

Die Worte von Kurz wenige Tage nach dem Gespräch zwischen Kern und Gentiloni würden daher wie ein “Déjà-vu” klingen, kritisierte Gozi. “Wie Kern gesagt hat, es gibt keine Anzeichen dafür, dass Italien die Lage an der Grenze nicht unter Kontrolle habe”, sagte er.

(APA/Red.)

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