Italien: Prodi stellt Vertrauensfrage

Im Streit um den weiteren Militäreinsatz in Afghanistan hat Italiens Regierungschef Romano Prodi am Donnerstag im Senat die Vertrauensfrage gestellt.

Bei der Abstimmung am Abend geht es um die weitere Finanzierung für die Militärmission.

Die Abgeordnetenkammer hatte dem Verbleib der rund 1300 Soldaten bereits in der vergangenen Woche mit breiter Mehrheit zugestimmt. Im Senat muss Prodi nun die Vertrauensfrage stellen, weil er hier nur über eine hauchdünne Mehrheit von zwei Mandaten verfügt.

Einige „Dissidenten“ aus den Reihen der Grünen und der Kommunisten hatten zuvor Widerstand gegen die Verlängerung des Militäreinsatzes angekündigt. Jedoch liessen sie am Donnerstag durchblicken, dass sie am Abend ihre Zustimmung geben würden, um die Regierung nicht zu gefährden.

Am Freitag soll eine weitere Vertrauensabstimmung folgen, bei der es um alle italienischen Missionen dieser Art im Ausland geht.

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