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Italien: Einigung bei Alitalia über Rettungsplan

Bei der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft Alitalia haben sich die Geschäftsleitung und die für das Kabinenpersonal zuständigen Gewerkschaften Gewerkschaftskreisen zufolge auf einen Rettungsplan geeinigt.

Der Plan sieht den Angaben zufolge die Streichung von 900 Stellen vor, was dem Konzern Einsparungen in Höhe von 110 Millionen Euro bringen soll. Die Zahl der zu streichenden Stellen blieb damit etwas unterhalb der vom Management geforderten Streichung von 1050 Stellen. Eine formelle Unterzeichnung der Vereinbarung sei umgehend zu erwarten.

Der Einigung mit dem Kabinenpersonal waren ähnliche Vereinbarungen mit den Piloten von Alitalia und dem Bodenpersonal voraus gegangen. Der Sanierungsplan soll den angeschlagenen Konzern vor dem drohenden Bankrott retten.

Alitalia hatte in den vergangenen fünf Jahren operative Verluste geschrieben und war auch im ersten Halbjahr 2004 mit einem Minus von 329 Millionen Euro nicht aus den roten Zahlen heraus gekommen. Alitalia-Chef Ciancarlo Cimoli hatte den Gewerkschaften eine Frist bis 15. September gesetzt, dem Sanierungs- und Umstrukturierungsplan für die staatlich kontrollierte Fluggesellschaft zuzustimmen.

Die breite Einigung auf ein Sanierungskonzept ist wiederum Voraussetzung für einen Überbrückungskredit von 400 Millionen Dollar, für den die Regierung in Rom bürgen will. Der italienische Staat hält 62 Prozent der Anteile an Alitalia.

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