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Ist diese kroatische Bar das Ischgl des Sommers?

Der Club in Makarska soll ein Hotspot für Corona-Infektionen sein.
Der Club in Makarska soll ein Hotspot für Corona-Infektionen sein. ©Leserreporter/VOL.AT
Das EU- und Urlaubsland Kroatien hat am Donnerstag eine Rekordzahl an Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Zahlreiche Länder melden Infektionen von Urlaubs-Rückkehrern, die in einer Bar in Makarska Urlaub gemacht hatten. Ist dieser Club das neue Ischgl?
Makarana - Das "Kitzloch" des Sommers?
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180 Menschen infizierten sich innerhalb von 24 Stunden mit dem Sars-CoV-2-Virus, teilte der nationale Krisenstab am Donnerstag in Zagreb mit. Das ist der höchste Tageswert, der seit Beginn der Pandemie in dem Land im Februar registriert wurde.

Fälle mit Kroatien-Bezug steigen

Zuletzt meldete das kroatische Fremdenverkehrsamt, dass die Buchungslage von Touristen im Lichte der Pandemie weit weniger schlimm sei, als ursprünglich befürchtet. Statt einem erwarteten Rückgang von 70 bis 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr seien es derzeit lediglich 55 bis 50 Prozent weniger Übernachtungen.

Unsplash/Google Maps

Das heißt, die Menschen machen doch mehr Urlaub, als erwartet. Das zeigt sich auch an den Corona-Zahlen: In Österreich gibt es immer mehr Fälle, die auf Kroatien-Urlauber zurückgehen. In Oberösterreich gibt es 15 Infektionen, die durch Rückkehrer aus dem kroatischen Ort Makarska zu erklären sind. Wie das Land mitteilt, hätten Kellner wohl trotz eindeutiger Symptome weiter gearbeitet. Auch Cluster in Tirol sind auf Heimkehrer aus der kroatischen Stadt Split zurückzuführen.

Bar in Makarska könnte neuer Hotspot sein

Zum Strandurlaub gehören für die meisten jungen Leute auch Strandpartys. Wenig verwunderlich also, dass Club-Locations, wo viele junge Menschen eng aneinander gedrängt feiern, zu neuen Corona-Hotspots werden. Medienberichten zufolge soll ein neuer Hotspot in einer Bar in Makarska sein.

"Blick.ch" berichtet von einer Schweizer Urlaubstruppe, die mehrere Abende in der Bar Makarana verbracht hatte. Fünf der sieben Personen der Reisegruppe sind nach dem Urlaub positiv auf Corona getestet worden. Auch andere Urlauber, die in der Bar gefeiert haben, wurden nach dem Aufenthalt positiv getestet. Sie berichten die Bar sei total überfüllt gewesen. "Die Leute haben geschwitzt wie verrückt", schildert eine Blick-Leserin. Zwar wäre am Eingang sporadisch Fieber gemessen worden, aber die Kellner hätten ihre Masken teilweise unter der Nase oder sogar unter dem Kinn getragen.

Die Szenen, die die Urlauber beschreiben, erinnern stark an Ischgl im Winter. Der Winter-Urlaubsort und besonders die Bar "Kitzloch" waren damals in Verruf gekommen, weil sich von dort aus Infektionen in ganz Europa ausgebreitet hatten.

Mittlerweile hat der Club auf Facebook mitgeteilt, dass er vorübergehend schließt.

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Reisewarnung für Kroatien?

Angesichts steigender Infektionszahlen von Reiserückkehrern aus Kroatien in einigen Bundesländern, so auch in Tirol, bringt Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) eine Reisewarnung für das Balkan-Land aufs Tapet. Eine Reisewarnung mit der Sicherheitsstufe 6 sei "aufgrund der derzeitigen Informationen diskutierenswert", sagte Platter im APA-Interview am Donnerstag.

Er gehe davon aus, dass "die Bundesregierung reagieren" und sich "aufgrund der Aktualität mit dem Thema auseinandersetzen" wird, so Platter. Die Regierung werde eine seriöse Gesamtbeurteilung vornehmen und "sensibel" darüber diskutieren, zeigte sich der Landeschef überzeugt und verwies darauf, dass momentan 50 Prozent aller Neuinfektionen auf Balkan-Rückkehrer zurückzuführen sind. Kroatien ist im Gegensatz zu den Westbalkan-Staaten derzeit nicht mit der höchstmöglichen Reisewarnstufe versehen. Allein in den letzten Tagen wurden in Tirol laut Land zumindest 20 positive Coronavirus-Testungen verzeichnet, die in direktem oder indirektem Zusammenhang mit einem Kroatien-Aufenthalt stehen.

(Red.)

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