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Israelischer Luftangriff im Gazastreifen

Nach palästinensischem Raketenbeschuss auf Südisrael hat die israelische Armee in der Nacht zum Dienstag ihrerseits mehrere Raketen auf Ziele im Gazastreifen abgefeuert.

Im Flüchtlingslager Rafah explodierten mehrere Geschosse in einer Sozialstation der Organisation Islamischer Jihad. Unter den insgesamt fünf Verletzten sind nach Angaben von palästinensischen Ärzten eine 65-jährige Frau und ein vier Monate altes Baby.

Im Norden des Gazastreifens traf eine israelische Rakete ein Büro der regierenden Fatah-Bewegung. Das Büro der Stadt Bet Hanun sei in Flammen aufgegangen, doch niemand sei verletzt worden. Eine dritte Rakete sei auf einer brach liegenden Fläche eingeschlagen.

Ein israelischer Militärsprecher hatte am Montagabend gesagt, die Armee habe „unbewohnte Gebiete“ im Gazastreifen beschossen, von wo aus militante Palästinenser Raketen Richtung Israel abgefeuert hatten. Die Armee hatte am Abend zunächst Artillerie eingesetzt.

Der Islamische Jihad hatte zuvor angegeben, mehr als 25 Kassam- Raketen abgeschossen zu haben, um den Tod zweier Jihad-Mitglieder zu rächen. Bei einem Militäreinsatz in Tulkarem im Westjordanland hatten israelische Soldaten am Sonntagabend das ranghohe Jihad-Mitglied Luai Saadi und einen weiteren Palästinenser getötet. Saadi soll an mehreren Anschlägen beteiligt gewesen sein.

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