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Israel über offene Grenze zu Ägypten besorgt

Israel hat sich besorgt geäußert wegen der durchlässigen Grenze zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten. Seit dem Abzug Truppen haben militante Palästinenser die Grenzbefestigung an mehreren Stellen eingerissen.

Zahlreiche Palästinenser haben die Grenze überschritten. Palästinensische Behörden haben am Donnerstag eingeräumt, dass über die gegenwärtig offene Grenzen einige leichte Waffen in den Gaza-Streifen geschmuggelt worden seien. Sie kündigten an, dass die Grenze bis Freitag unter Kontrolle der Sicherheitskräfte stehen solle.

Israel hatte mehrfach die Befürchtung geäußert, dass über die Grenze zu Ägypten Waffen in den Gaza-Streifen kommen würden, wenn seine Soldaten weg sind. Die weitere Kontrolle der Grenze durch israelische Truppen hatten die Palästinenser aber abgelehnt.

Jetzt schloss Israel eine Rückkehr seiner Soldaten an die Grenze nicht aus. Sein Land könne die Lage an der durchlässigen Grenze nicht akzeptieren, sagte Außenminister Silvan Shalom im Rundfunk. Was im Gaza-Streifen in den vergangenen Tagen geschehen sei, sei blanke Anarchie.

Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas sagte in der Grenzstadt Rafah, er habe den Sicherheitskräften jetzt den Befehl erteilt, jegliche Grenzübertritte zu unterbinden. „Ich habe ihnen die Anweisung erteilt, alle (Grenz-)Verletzung zu verhindern“, sagte er.

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