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Israel schließt Barghuti-Begnadigung aus

Der israelische Staatspräsident Moshe Katzav hat eine Begnadigung des palästinensischen Politikers Marwan Barghuti auch nach dessen Sieg bei partei-internen Vorwahlen ausgeschlossen.

Katzav sagte israelischen Medien am Sonntag, die Begnadigung sei für humanitäre und nicht für politische Fälle bestimmt. Er sehe als Hintergrund für Barghutis große Beliebtheit die Tatsache, dass er in Israel inhaftiert ist.

Barghuti war bei den Wahlen zur Listenaufstellung seiner Fatah- Organisation zum beliebtesten Politiker gewählt worden. Die regierende Fatah wählte Kandidaten für die am 25. Jänner geplante Parlamentswahl. Ein israelisches Gericht hatte Barghuti wegen Anschlägen auf Israelis zu fünf lebenslänglichen Haftstrafen und 40 Jahren Gefängnis verurteilt.

Der israelische Oppositionspolitiker Yossi Sarid sprach sich hingegen am Sonntag für eine Begnadigung Barghutis aus. Barghuti sei ein führendes Mitglied des palästinensischen Friedenslagers. „Bei aller Problematik wäre eine Begnadigung Barghutis eine Gelegenheit für einen pragmatischen palästinensischen Partner, der stark und bereit für eine Friedenslösung ist“, sagte Sarid dem israelischen Armeesender.

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