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Israel: Razzien im Westjordanland

Israelische Besatzungssoldaten haben im Westjordanland und im Gaza-Streifen drei mutmaßliche palästinensische Extremisten und zwei kleine Mädchen getötet.

Nach Angaben eines israelischen Militärsprechers waren Soldaten in der Nacht in die Stadt Kalkilia im Westjordanland eingedrungen, um dort vier örtliche Anführer der radikalen Fatah-Splittergruppe Al- Aksa-Brigaden festzunehmen. Bei der Verfolgung der Gesuchten hätten die Soldaten das Feuer eröffnet und drei der Männer erschossen. Der vierte Mann sei verletzt in eine Klinik gebracht worden.

Am späten Donnerstagabend waren nach dem Bericht bei Zusammenstößen zwischen dem israelischen Militär und militanten Palästinensern in dem Dorf Beit Lahia im Gaza-Streifen zwei Mädchen im Alter von vier und sieben Jahren ums Leben gekommen. Eines der Mädchen sei von einer Kugel getroffen worden, das zweite sei als Folge des Einsatzes von Tränengas gestorben.

Zu den Zusammenstößen sei es gekommen, nachdem eine Gruppe von Soldaten, die ein Gebiet kontrollieren sollte, aus dem Raketen auf Ziele in Israel abgefeuert worden seien, von Hunderten von Palästinensern mit Steinen und Brandsätzen angegriffen worden sei.

Bewaffnete hätten aus der Menge heraus das Militär mit Granaten, Panzerabwehrraketen und halbautomatischen Sturmgewehren beschossen, sagte der Armeesprecher. Die Soldaten hätten Tränengas eingesetzt, um die Menge auseinander zu treiben, und die Bewaffneten „gezielt“ beschossen. Das Militär kündigte an, der Vorwurf, dass dabei zwei Mädchen getötet wurden, werde untersucht.

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