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Israel kündigt Vergeltung an

Nach dem Anschlag palästinensischer Extremisten in Jerusalem hat Israel Vergeltung angekündigt. Bei dem Anschlag ist eine Polizistin getötet worden.

Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon sagte in einem Telefongespräch mit US-Außenminister Colin Powell, die Regierung werde angemessene Schritte unternehmen, um das Volk zu verteidigen. Bei dem Anschlag waren am Montagabend eine Polizistin getötet und sieben weitere Personen verletzt worden; zu dem Überfall bekannten sich die radikalen Al-Aksa-Brigaden.

Der Sprecher Scharons, Raanan Gissin, erklärte, Israel werde zurückschlagen. Die Vereinbarungen zur Beruhigung der Lage, die bei Sicherheitsgesprächen am Donnerstag erzielt wurden, seien nicht mehr gültig. Die Palästinenser hätten ihre Zusage nicht eingehalten, die Anschläge zu stoppen, sagte Gissin. Nach den Gesprächen hatte Israel Straßensperren im Gazastreifen geräumt und Truppen aus einigen Stellungen abzogen.

Das Attentat in Jerusalem ereignete sich nahe eines Armeestützpunkts in dem Viertel Newe Jaakow am nördlichen Stadtrand, das zum Teil im Sechs-Tage-Krieg 1967 von den Israelis erobert worden war. Es gehört zu den umstrittensten Gebieten zwischen Israelis und Palästinensern. Ein Palästinenser eröffnete das Feuer auf Wartende an einer Bushaltestelle. Der Attentäter wurde nach Polizeiangaben von Sicherheitskräften schwer verletzt.

Zu einem Anschlag auf eine Gruppe jüdischer Siedler bei Bethlehem bekannten sich ebenfalls die Al-Aksa-Brigaden. Bei der Schießerei am Montag wurden zwei Israelis getötet und zwei weitere verletzt, darunter auch eine Schwangere, die kurz darauf per Kaiserschnitt von einem gesunden Mädchen entbunden wurde.

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