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Israel hat keine Hinweise auf Soldaten-Entführung

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben keine Anhaltspunkte dafür, dass einer ihrer Soldaten entführt wurde, wie dies am Donnerstag eine Augenzeugin behauptet hatte. Das geht aus einer Erklärung der Armee hervor, wie die Zeitung "Haaretz" meldete. Eine Soldatin hatte zuvor berichtet, sie habe beobachtet, wie zwei Zivilisten einen Soldaten in ein Auto gestoßen hätten.

Armee und Geheimdienste errichteten daraufhin Straßenblockaden im Großraum von Tel Aviv, zwei Hubschrauber suchten nach dem angeblichen Entführer-Auto. Nach einem dringenden internen Zählappell stellten die Streitkräfte schließlich fest, dass niemand abgängig war.

Zuvor hatte eine Palästinensergruppe namens “Al-Quds- (Jerusalem-) Armee”, die Verbindungen zu libanesischen Guerillagruppen haben soll, behauptet, in der Nähe des Ben-Gurion-Flughafens einen Soldaten entführt zu haben.

Militante Palästinenser hatten in der Vergangenheit mehrmals versucht, israelische Armeeangehörige in ihre Gewalt zu bringen, um sie als Faustpfand für in Israel inhaftierte Kämpfer zu missbrauchen. Einer der Soldaten, Gilad Shalit, wird seit 2006 von Palästinensern vermutlich im Gazastreifen festgehalten.

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