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Israel: Freilassung von Attentätern

Israel zieht nach Angaben aus politischen Kreisen angeblich erstmals die Freilassung palästinensischer Gefangener in Erwägung, die wegen Anschlägen auf Israelis inhaftiert sind.

Bisher hatte Israel dies mit dem Verweis, diese Gefangenen hätten „Blut an den Händen“, strikt abgelehnt.

Bei Gesprächen mit Palästinenser-Vertretern über die Freilassung von Palästinensern aus israelischer Haft antwortete der israelische Justizminister Tsipi Livni an Montag auf einen entsprechenden Vorschlag Kreisen zufolge jedoch: „Wir werden das untersuchen.“

Der palästinensischer Minister für Gefangenenfragen Sufian Abu Seideh hatte vorgeschlagen, Palästinenser freizulassen, die für Anschläge inhaftiert sind, die vor 1994 verübt wurden. Israel hatte im Februar 500 Palästinenser freigelassen, die Entlassung von 400 weiteren nach einem Selbstmordattentat jedoch ausgesetzt.

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