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Israel: Atomprogramm größte Bedrohung

Israels Verteidigungsminister Shaul Mofaz hat das Atomprogramm des Erzfeindes Iran als größte Bedrohung für das jüdische Volk seit dem Holocaust bezeichnet.

„Die Welt darf nicht warten. Sie muss auf diplomatischem Wege alles unternehmen, damit das iranische Atomprogramm angehalten wird“, sagte Mofaz am Montag bei einer Veranstaltung über den Iran an der Universität in Tel Aviv.

Der Druck auf die Islamische Republik müsse erhöht werden, damit die Regierung in Teheran ihre Haltung ändere. „Seit Hitler haben wir nicht mehr einer solchen Bedrohung ins Auge gesehen“, fügte der im Iran geborene Mofaz hinzu.

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hatte wiederholt die Auslöschung Israels gefordert und den Massenmord an Juden durch die Nationalsozialisten als „Märchen“ verhöhnt. Der Westen vermutet, dass der Iran unter dem Deckmantel seines zivilen Nuklearforschungsprogramms nach Atomwaffen strebt. Die Regierung in Teheran bestreitet dies jedoch.

Bisher ist Israel der einzige Staat in Nahost, der wahrscheinlich über nukleare Sprengköpfe verfügt. Zuletzt wurde verstärkt darüber spekuliert, dass die israelische Armee in einem Präventivschlag Luftangriffe gegen iranische Forschungsanlagen fliegen könnte. Bereits 1981 hatten israelische Kampfjets in der Ära des damaligen Präsidenten Saddam Hussein den irakischen Atomreaktor Osirak bombardiert.

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