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Irland: Ausschreitungen nach Oranier-Märschen

Am Dienstagabend sind in Belfast bei Zusammenstößen zwischen katholischen Demonstranten und der Polizei mehr als 70 Menschen verletzt worden. In Nordirland kommt es regelmäßig am 12. Juli zu Ausschreitungen.

Die Sicherheitskräfte waren zuvor gegen Katholiken vorgegangen, die sich in der Crumlin Road im Norden von Belfast einem Marsch des protestantischen Oranier-Ordens in den Weg gestellt hatten.

Rund 60 Einsatzkräfte und mindestens ein Dutzend Zivilpersonen, darunter zwei Journalisten, erlitten Verletzungen, als die Randalierer mehrere selbst gebaute Sprengsätze warfen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und zum ersten Mal seit drei Jahren auch Plastikgeschosse ein.

In Nordirland kommt es regelmäßig am 12. Juli, einem offiziellen Feiertag, zu Ausschreitungen. In der Schlacht am Fluss Boyne am 12. Juli 1690 besiegte Wilhelm von Oranien den katholischen König Jakob II. Der Jahrestag ist der Höhepunkt der alljährlichen Oranier-Märsche. 1995 begannen die Katholiken unter der Führung von Sinn Fein, die Marschrouten zu blockieren. Besonders Mitte der 90er Jahre kam es zu schweren Ausschreitungen, in deren Folge den Oraniern immer mehr Auflagen gemacht wurden.

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