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Iranisches Atomprogramm bleibt ernste Gefahr

Die Urananreicherung im Rahmen des iranischen Atomprogramms bleibt in den Augen des scheidenden US-Präsident George W. Bush "eine ernste Gefahr für die Welt".

Trotz Anzeichen fortschreitender politischer, wirtschaftlicher und sozialer Reformen im Nahen Osten gäbe es “weiterhin ernste Herausforderungen”, sagte Bush laut einer vom Weißen Haus veröffentlichten Rede, die er später am Freitag im Saban Center für Nahost-Politik in Washington halten sollte. Dem Iran, aber auch Syrien warf Bush vor, weiter den Terrorismus zu unterstützen.

Der Westen habe dem Iran diplomatische und wirtschaftliche Anreize geboten, wenn er die Urananreicherung einfriere, und auch Unterstützung für ein ziviles Atomprogramm in Aussicht gestellt, führte Bush die internationalen Bemühungen im Konflikt um das iranische Atomprogramm vor Augen. “Während der Iran diese Angebote ausgeschlagen hat, haben wir unsere Grundhaltung klar gemacht: Für die Sicherheit unserer Bürger und den Frieden der Welt wird Amerika dem Iran nicht gestatten, die Atombombe zu entwickeln.”

Die USA, aber auch andere westliche Staaten verdächtigen Teheran, unter dem Deckmantel seines jahrelang geheimgehaltenen zivilen Kernprogramms nach Atomwaffen zu streben. Für Staaten wie den Iran und Nordkorea, das lange ein verdecktes Kernwaffenprogramm unterhielt, aber auch für den Irak unter Saddam Hussein, prägte Bush in seiner ersten Amtszeit den Begriff “Achse des Bösen”. Diese Staaten rüsteten auf und bedrohten den Weltfrieden, behauptete Bush in einer Rede im Jahr 2002. Zur “erweiterten Achse des Bösen” zählten auch Syrien, Libyen und Kuba. Bush scheidet am 20. Jänner aus dem Amt, wenn Barack Obama vereidigt wird.

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