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Iran will sich an Sperrvertrag halten

Der Iran will sich vorerst weiter an den Atomwaffensperrvertrag halten. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad hatte am Samstag indirekt mit dessen Kündigung gedroht.

Je nachdem, wie die Entscheidung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nach der erneuten Sitzung des Gouverneursrats am 6. März ausfalle, könne Teheran jedoch seine Position überdenken, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Hamid Reza Assefi, am Sonntag.

Der Atomwaffensperrvertrag sei „ein internationaler Pakt, an den wir uns weiter halten, aber wir können nicht hinnehmen, dass er für politische Zwecke missbraucht wird“, fügte Assefi hinzu.

Der IAEA-Gouverneursrat hatte den UNO-Sicherheitsrat Anfang Februar zunächst über den Atomstreit mit dem Iran informiert, eine Entscheidung über die formelle Anrufung des Gremiums jedoch bis zu einer weiteren Sitzung des Gouverneursrats am 6. März vertagt. In einer Resolution forderte der Gouverneursrat Teheran auf, seine Urananreicherung zu stoppen.

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