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Iran: Verletzter Österreicher zu Hause

Der aus den Trümmerfeldern der iranischen Stadt Bam gerettete Österreicher Hanno R. ist auf dem Weg nach Hause. Wie das Außenamt mitteilte, hat er e seinen Rücktransport angetreten.

Laut Auskunft der Ärzte dürfte der Mann wieder „völlig gesund“ werden.

Die österreichische Botschaft in Teheran wurde am 26. Dezember davon informiert, dass auch ein österreichischer Staatsbürger durch das Erdbeben verletzt worden war. Dem 22-Jährigen hatte die Amputation eines Beines gedroht, wenn nicht innerhalb von zehn bis zwölf Stunden entsprechende Hilfe in einem geeigneten Spital außerhalb der Krisenregion geleistet worden wäre.

„Angesichts der Tatsache der vielen Toten und Verletzten war es äußerst schwierig eine Einzelperson aus dem Erdbebengebiet herauszuholen“, so das Außenministerium. Durch den umgehenden Einsatz der österreichischen Botschaft und den sehr entgegenkommend kooperierenden iranischen Behörden war es möglich, einen Flugtransport in die Stadt Isfahan zu organisieren.

In Isfahan wurde Hanno R. am 27. Dezember im Krankenhaus AL Zahira operiert. Das Bein konnte nach Auskunft der Ärzte gerettet werden und Hanno R. werde wieder „völlig gesund“ werden. Der österreichische Konsul von der österreichischen Botschaft in Teheran war im Auftrag von Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (V) nach Isfahan gereist, um dem Verletzten und seinen in Deutschland lebenden Eltern beim Rücktransport behilflich zu sein. Der Rücktransport mit der Flugambulanz hat Isfahan kurz vor 18.00 Uhr verlassen und wird voraussichtlich gegen 23.00 Uhr in München ankommen.

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