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Iran: Verhandlungen gehen weiter

Eine Woche vor einem Treffen ihre Gouverneursrats hat sich die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) in einem Bericht besorgt über das iranische Atomprogramm geäußert.

Man schließe nicht aus, dass der Iran mit seinem Atomprogramm auch militärische Ziele verfolgt. Der Iran und Russland setzen am Dienstag ihre Verhandlungen über einen Ausweg im Atomstreit fort.

Russland will den Iran überzeugen, gemeinsam Uran auf russischen Territorium anzureichern. Dadurch sollen die Sorgen der internationalen Gemeinschaft zerstreut werden, der Iran könnte heimlich eine Atombombe bauen. Zum bisherigen Stand der russisch- iranischen Gespräche gibt es unterschiedliche Angaben: Während der Iran bereits von einer Einigung sprach, bewertete Russland den Stand der Dinge zurückhaltender und kündigte weiteren Gesprächsbedarf an.

Zurückhaltend gab sich auch die UNO-Atombehörde. Derzeit könne nicht bestätigt werden, dass das Programm ausschließlich friedlichen Zwecken diene, so ein IAEO-Bericht. Auch die US-Regierung hat sich skeptisch über den Stand der russisch-iranischen Verhandlungen im Atomstreit geäußert.

Der Bericht wurde den 35 Mitgliedern des IAEO-Gouverneursrats überreicht. Auf Grundlage des Papiers will das Gremium am kommenden Montag zu Beratungen zusammenkommen. Der UNO-Sicherheitsrat soll sich allerdings erst nach der IAEO-Sitzung am 6. März mit dem Fall befassen.

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