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Iran-USA: Normalisierung in Aussicht

Der Iran könnte laut Aussagen von Präsident Mahmoud Ahmadinejad seine Beziehungen zu den USA wieder normalisieren, wenn die US-Regierung ihren Kurs ändert.

Die Regierung in Teheran würde die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen durchaus erwägen, „wenn Herr Bush und seine Regierung ihr Verhalten“ änderten, sagte Ahmadinejad am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Zuvor hatte er die Freilassung der seit knapp zwei Wochen im Iran festgehaltenen Briten angekündigt.

Gleichzeitig bekräftigte der iranische Präsident die Haltung seiner Regierung im weiterhin ungelösten Atomstreit: Die Großmächte könnten den Iran auch nicht mit UNO-Resolutionen von seinem Recht auf Nuklearenergie abbringen. Außerdem drohte Ahmadinejad dem Westen: „Wenn sie Teilen unserer Wirtschaft wie etwa Banken Schaden zufügen wollen, dann werden wir uns dort oder an anderer Stelle rächen.“

Die USA und andere Länder werfen dem Iran vor, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms am Bau von Atomwaffen zu arbeiten. Die Regierung in Teheran weist diese Vorwürfe zurück.

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