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Iran: Atomwissen an Moslem-Staaten

Der Iran ist nach Medienberichten bereit, sein Know-how über eine friedliche Nutzung der Atomtechnologie mit anderen moslemischen Staaten zu teilen. "Die Islamische Republik strebt niemals nach Massenvernichtungswaffen."

“Und aus Respekt der Bedürfnisse anderer moslemischer Staaten, sind wir bereit, nukleares Wissen an diese Länder weiterzugeben“, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Donnerstag den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad. Die Äußerungen machte Ahmadinejad der Agentur zufolge während eines Treffens mit dem türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan am Rande der UNO-Vollversammlung in New York.

Unterdessen wollen Deutschland, Frankreich und Großbritannien am Rande des UNO-Gipfels versuchen, eine weitere Verschärfung des Atomkonflikts mit dem Iran zu verhindern. Der deutsche Außenminister Joschka Fischer sowie sein britischer und französischer Kollege planten für Donnerstag ein Gespräch mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad, sagte ein europäischer Diplomat. Das Treffen sei zu 90 Prozent sicher und biete dem europäischen Trio die Gelegenheit, „die Temperatur der neuen iranischen Führung zu nehmen“. Die USA und die Europäer hegen den Verdacht, der Iran wolle unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms Nuklearwaffen herstellen. Das islamisch geführte Land hat den Vorwurf stets zurückgewiesen.

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