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Iran: 20 "zu liberale" Botschafter ausgetauscht

Die iranische Regierung von Präsident Ahmadinejad wechselt zahlreiche Botschafter im Ausland aus, darunter auch als gemäßigt geltende diplomatische Vertreter in westlichen Hauptstädten.

Außenminister Manouchehr Mottaki sprach am Mittwoch von insgesamt 40 Diplomaten, die bis März 2006 ausgetauscht würden. Zu Berichten, wonach vor allem Gegner des ultrakonservativen Kurses Ahmadinejads abgelöst würden, sagte der Minister, es sei normal, dass es unter neuen Regierungen einige Wechsel gebe.

Zuvor war bekannt geworden, dass der als gemäßigt geltende Botschafter in London zurückgetreten sei. Die Amtszeit der Botschafter in Berlin und Paris sei abgelaufen, hieß es in diplomatischen Kreisen in Teheran weiter. In Deutschland ist Botschafter Seyed Shamseddin Khareghani, der als aufgeschlossen und dialogbereit gilt, allerdings erst seit Jänner 2003 im Amt. Wie in Berlin verlautete, soll er Ende November abgelöst werde

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