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Irakkrieg: Prinz Harry im Härtetest

Wenige Wochen vor seinem geplanten Einsatz als Offizier im Irak hat der britische Prinz Harry (22) jetzt mit einer fünftägigen Übung das denkbar härteste Kriegstraining begonnen.

Mit der Übung „Wüstendrachen“ werden rund 3.000 Mann einer motorisierten Schützenbrigade – unter ihnen die Nummer drei in der britischen Thronfolge – auf die gefährliche Aufgabe vorbereitet.

Wie die Zeitung „The Sun“ am Montag berichtete, praktizieren Harry und die anderen elf Mann des von ihm geführten Trupps im Rahmen der Kriegsübung in Salisbury Plain (Südengland) den Kampf gegen Aufständische und die Verfolgung von Waffenschmugglern. Zugleich würden die Männer dabei rund um die Uhr selbst zu Gejagten, schreibt das Blatt: „Das ist so nahe dran an der Realität wie es irgend geht, denn bald wird das Ganze sehr real sein.“

Bei der Operation „Wüstendrachen“ proben Harry und sein Trupp auch, wie man Angriffen ausweichen kann, wie man tagelang ohne Schlaf auskommt und wie man mit hygienisch furchtbaren Bedingungen fertig wird. „Harry steht unter enormem Druck, das richtig zu machen“, zitiert das Blatt eine Quelle beim Militär. „Er muss nicht erst daran erinnert werden, dass die Irak-Mission voller Gefahren steckt.“

Nach Angaben der Zeitung soll der Prinz einer Einheit von Aufklärern mit gepanzerten Fahrzeugen zugeteilt werden. Nach der umfangreichen Vorbereitung soll die Brigade, mit der Harry in den Einsatz geht, ab dem 30. März drei Wochen Sonderurlaub bekommen. Der Prinz wolle dann möglichst viel Zeit mit seiner Freundin Chelsy Davy (21) verbringen.

Im Mai werde die Verlegung in den Irak erfolgen. Prinz Harry hatte seine Entsendung in das Kriegsgebiet gegen Widerstände in der königlichen Familie durchgesetzt. „Ich will nicht als Weichei gelten“, hatte er erklärt und damit gedroht, den Dienst zu quittieren, wenn er nicht dorthin gehen dürfe, wo auch seine Kameraden eingesetzt werden.

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