Irakischer Journalist in Bagdad ermordet

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Unbekannte haben in Bagdad nach Angaben einer Presse-Organisation einen Journalisten eines Fernsehsenders der irakischen Hauptstadt erschossen.

Der Moderator des Senders „Al-Bagdadiya“ sei am Sonntag aus dem Hinterhalt getötet worden, als er mit seinem Auto durch die Stadt fuhr, teilte das irakische Observatorium für Freiheit der Journalisten am Montag in einer Erklärung mit. Der Vorfall habe sich im westlichen Stadtteil Al-Kadissiya ereignet. Jawad al-Daami sei der dritte Journalist, der seit Anfang September im Irak gewaltsam ums Leben gekommen sei.

Daami war den Angaben zufolge 40 Jahre alt und hatte vier Kinder. Vor ihm waren im September ein Radioreporter eines privaten Hörfunksenders in Mossul im Norden des Landes und ein Kameramann des staatlichen Fernsehens „Al-Iraqiya“ getötet worden. Nach Angaben der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) wurden seit dem Einmarsch der US-geführten Truppen im Irak im März 2003 mindestens 200 Journalisten oder Angestellte von Medien in dem umkämpften Golfstaat getötet.

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