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Irak: Zwei Tote bei Anschlägen

Bei einem Anschlag auf eine Polizeipatrouille hat ein Selbstmordattentäter am Montag in Bagdad zwei Polizisten getötet und fünf weitere Menschen verletzt.

Die Bombe detonierte in der Früh im Stadtviertel Shaab, der Gegend, in der in der vergangenen Woche der Verteidiger eines Mitangeklagten von Saddam Hussein entführt und getötet wurde. Bei den Verletzten handelt es sich nach Polizeiangaben um drei Polizisten und zwei Zivilpersonen. In Kirkuk, 290 Kilometer nördlich von Bagdad, detonierte am Montag eine Bombe in der Nähe eines Autos, in dem ein ranghoher Politiker der Kurdischen Demokratischen Partei (KDP) fuhr.

Nach Polizeiangaben wurden Ibrahim Sangana und einer seiner Leibwächter schwer verletzt, ein weiterer Leibwächter wurde getötet. In der Stadt Musayyib töteten Unbekannte nach Polizeiangaben am Montag zwölf Bauarbeiter. Einem Polizisten zufolge entführten die Extremisten außerdem den Unternehmer, bei dem die Arbeiter angestellt waren. Schon am Sonntag waren bei einer Welle der Gewalt mehr als 33 Iraker ums Leben gekommen, darunter zwölf Arbeiter, die auf einer Baustelle bei Hilla südlich von Bagdad von Aufständischen niedergeschossen wurden.

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