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Irak: USA bleiben noch sechs Monate

Die USA haben nach Einschätzung von amerikanischen Militärberatern nur noch sechs Monate Zeit, um den Krieg im Irak zu gewinnen. Das berichteten britische Zeitungen am Donnerstag.

Das Expertenteam um den US-General David Petraeus warne vor einer rapiden Verschlechterung der Lage im Irak, die in einer Vietnam-ähnlichen Niederlage mit einem überstürzten Abzug der Truppen enden könnte.

Das Beraterteam, dem Militärexperten und Islam-Spezialisten angehörten, sehe vor allem in der ungenügenden Anzahl von Soldaten im Irak ein Sicherheitsrisiko. Trotz der Entsendung von mehr als 20.000 zusätzlichen US-Soldaten seien immer noch nicht genügend Bodentruppen im Irak, um die Aufständischen zu besiegen. Das sei vor allem für die Hauptstadt Bagdad der Fall. Das Expertenteam habe außerdem vor einer Auflösung der internationalen Koalition gewarnt, sowie einer Zunahme von Gewalt im Süden des Landes, wo in den nächsten Monaten 1600 britische Soldaten abgezogen werden sollen.

Bei Gefechten südlich von Bagdad sind am Donnerstag mindestens acht Menschen getötet und elf verletzt worden. Polizisten sagten, Aufständische und Polizisten seien in der Stadt Iskandarija zusammengestoßen. Auf beiden Seiten habe es Opfer gegeben. Iskandariya ist eine religiös gemischte Stadt. Die Auseinandersetzungen zwischen Sunniten und Schiiten im Irak haben bürgerkriegsähnliche Zustände angenommen.

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