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Irak: Proteste gegen die Hinrichtung

Die Hinrichtung des früheren irakischen Präsidenten Saddam Hussein hat unter der sunnitischen Bevölkerung wütende Protestaktionen ausgelöst.So verbrachte Saddam seine Haft

In Samarra wurde am Montagabend der Eingang zu einem Heiligtum der Schiiten aufgebrochen, anschließend trugen die Demonstranten eine Sarg-Attrappe mit einem Foto des Gehängten durch die Ruinen der im vergangenen Februar schwer angegriffenen Askariya-Moschee.

US-Soldaten stürmten am Montag das Büro eines sunnitischen Politikers in Bagdad und erschossen dabei sechs Iraker. Nach Militärangaben galt das Büro als Unterschlupf für Mitglieder des Terrornetzwerks Al Kaida. Der von der Razzia betroffene Politiker, Saleh al Mutlak, ist ein ranghohes Mitglied der sunnitischen Front für Nationalen Dialog, die mit elf Sitzen im irakischen Parlament vertreten ist.

Die irakische Polizei berichtete derweil, dass 40 weitere Leichen gefunden worden seien. Die Opfer seien gefesselt und mit verbundenen Augen im Kugelhagel umgekommen.

Der britische Premierminister Blair bekräftigte unterdessen die Absicht seiner Regierung, an der Truppenpräsenz im Irak und in Afghanistan festzuhalten. In seiner zehnten und wahrscheinlich letzten Neujahrsansprache sagte Blair, die Bedrohung von Seiten des internationalen Terrorismus lasse keine andere Wahl. In beiden Ländern zeigten die britischen Truppen „Tag für Tag, warum sie die besten in der Welt sind“. Im Süden des Iraks sind rund 7.000 britische Soldaten stationiert.

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