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Irak: Opferzahl steigt auf 120

Nach dem verheerenden Selbstmordanschlag auf schiitische Pilger im Irak ist die Zahl der Opfer auf 120 gestiegen. Ärzte in der Stadt Hilla erklärten, 170 weitere Menschen seien verletzt worden.

Zwei Selbstmordattentäter hatten sich am Dienstagnachmittag rund 100 Kilometer südlich von Bagdad mit Sprengstoffgürteln inmitten von Pilgern in die Luft gesprengt, die zu Fuß auf dem Weg in die Stadt Kerbela waren. In Kerbela begehen die schiitischen Muslime an diesem Wochenende den 40. Tag nach dem Jahrestag des Todes von Imam Hussein im Jahr 680.

Auf einer Islamisten-Internetseite tauchte unterdessen eine Erklärung im Name der Terrorvereinigung Islamischer Staat im Irak auf, in der diese die Festnahme eines ihrer Anführer dementiert. Das irakische Innenministerium hatte am Montag erklärt, die Nummer Zwei der Gruppe, Abdullah Latif al-Jaburi, sei am Sonntag nördlich von Bagdad gefasst worden. Lokale Sicherheitsbehörden hatten zunächst vermutet, bei dem Festgenommenen handle es sich um den Anführer Abu Omar al-Bagdadi. „Unser Heiliger Krieg ist vom Himmel geschickt, seine Basis sind die Grundsätze des Islams und nicht bestimmte Männer“, heißt es in der Erklärung.

Die US-Armee berichtete, amerikanische Soldaten hätten am Mittwoch in Samarra, in der westlichen Anbar-Provinz und in Bagdad insgesamt 24 mutmaßliche sunnitische „Terroristen“ festgenommen.

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